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Dieser Absatz beschäftigt sich mit der Lauffähigkeit des elektronischen Repertoriums und des Materia Medica Suchprogramms unter den verschiedenen Betriebssystemen eines Computers. Unter DOS gibt es keine Probleme, es sei denn, dass der
Speicher zu klein ist (d. h. weniger als 525 KB für ausführbare
Programme) oder dass in der config.sys für buffers oder files geringere
Grössen als jeweils 16 eingetragen sind. Das ist mit " edit config.sys
" auf der DOS-Ebene jedoch leicht zu berichtigen. Windows 95 - 98 SE, Millenium, 2000 & XP sind ähnlich
problemarm wie DOS.
Bei
den Betriebssystemen Windows Vista & Windows 7 funktioniert in der
Regel der Vollbild-Modus nicht. Man ist gezwungen, durch Ausprobieren
in den Eigenschaften - Schrift Leider funktionieren viele Programme & Geräte (bes. Scanner) unter Windows 7 64-bit Version überhaupt nicht mehr - auch meine Homöopathie-Programme nicht. Wenn man schon nicht auf diese schwierige 64-bit Version von
Windows 7 verzichten kann, dann bleibt nur die Installation eines
virtuellen Betriebssystems, z. B. VirtualBox von Oracle. Damit kann man
- abgeschirmt wie in einem Sandkasten - ein anderes BetriebsSystem
installieren, z. B. Win XP Bei LINUX gibt es geringere, aber andersartige Probleme. Linux
ist in der Darstellung von grossen (fast) Vollbildfenstern sehr auf
einen GENAU passenden Bildschirm- & Graphic-Card-Treiber
angewiesen. Am ausgeprägtesten zeigt sich das bei modernen
Breitbildschirmen (16:9, 16:10) und in Red
Hat Distributionen wie Suse ab Vers. 10 ( Vers. 9 mit KDE 3 war
noch recht unproblematisch). Der für die homöopathischen Programme
nötige DOSEMU kann in Debian basierten Linux Distributionen wie Ubuntu,
Xubuntu und Knoppix sehr einfach über Anwendungen - Software - Center
bei
bestehender Internet-Verbindung heruntergeladen und installiert werden.
Am problemlosesten sind zur Zeit (Herbst 2011) die LINUX
Versionen
Für Ubuntu mit Gnome 2.x geht die Einrichtung der Homöopathieprogramme so: Aufruf im Terminal mit sudo dosemu (RETURN) - dann muss man
das Passwort des SuperUsers (=Administrators) eintippen und tippt dann
rrr (RETURN) zum Start des Repertorisationsprogramms (oder mmm zum
Start der Materia Medica Suche) . In den HomöopathieProgrammen wird
dann noch wegen des rechtsverbindlichen Datenschutzes nach dem Passwort
des Therapeuten
gefragt.
Alternatives Vorgehen: man legt sich einen
Desktop-Starter an: Nach dieser einmaligen Prozedur
braucht das Icon nur noch auf dem Dektopp doppelt mit der Als
Drucker kann der Standard - Drucker (unter System - Systemverwaltung
-Drucken) verwendet werden. Der Anschluss ist gleichgültig - Centronics
Parallel LPT1 oder USB) - Der DOSemu kann natürlich weitestgehend konfiguriert werden -
so lassen sich wohl auch
http://resmedicinae.sourceforge.net/manuals/apw_linux/index.html DOS-Programme in LinuxDie Einrichtung von DOSemuDr. med. Claudia Neumann26.01.2008 Zusammenfassung
Diese Webseite beschreibt die Installation und die Konfiguration von DOS-Programmen auf dem Betriebssystem Linux unter Verwendung von DOSemu, Samba und anderen Programmen. Es soll Anwender darin unterstützen, von Windows nach Linux zu wechseln. Inhaltsverzeichnis
Beispiele
Kapitel 1. EinleitungInhaltsverzeichnis Für wen dieser Artikel geschrieben ist
Kapitel 2. DOSemuInhaltsverzeichnis MS-DOS als Vorläufer der heutigen Windows-Varianten ist jedem Computerbenutzer bekannt. Dieses seit bald 20 Jahren im Einsatz befindliche Betriebssystem (z.B. in seinen Varianten DR-DOS oder MS DOS bis zur Version 7.1) ist stabiler als Windows, doch mittlerweile durch vielfache Begrenzungen nicht mehr zeitgemäß. Es ist ein 16 Bit Betriebssystem (im Gegensatz zu aktuellen mit 32 oder gar 64 Bit) und dementsprechend langsam, erlaubt kein Multitasking, also kein paralleles Ausführen mehrerer Programme nebeneinander und hat viele weitere Limitierungen. Dennoch gibt es - gerade auch im Bereich der Medizin - noch tausende Applikationen, die nur für DOS geschrieben wurden und seither - ein vernünftiges Systemhaus vorausgesetzt - per Updates an die aktuellen Rahmenbedingungen angepaßt wurden. Um diese DOS-Programme auf Linux einrichten zu können, müssen wir in Linux mit DOSemu eine Plattform schaffen. Im DOSemu muss ein ganz normales DOS (DR-DOS, MS-DOS oder FreeDOS) installiert und geladen werden. Dann können die entsprechenden DOS-Programme laufen. DOSemu wandelt also lediglich die DOS-Aufrufe in entsprechende Linux-Systemaufrufe um. Leider ist der Quellcode von MS-DOS nach wie vor nicht veröffentlicht, sodass die Entwickler von DOSemu von Anfang an den DOS-Befehlssatz erraten mussten, was ihnen in weiten Bereichen gelungen ist. Sie mussten dann diesen Befehlsatz in Linuxbefehle umwandeln. Witzigerweise muss DOSemu auch die Fehler von MS-DOS nachbauen, damit einige Programme richtig laufen. Die Webseite von DOSemu finden Sie unter www.dosemu.org,
die DOSemu-Mailingliste erreichen Sie unter DOSemu existiert zum jetzigen Zeitpunkt in der stabilen Version 1.4.0 und sollte in Ihrer Distribution enthalten sein. Auch in Debian findet man jetzt DOSemu in der Version 1.4.0 im unstable-Zweig. Ein für Debian Etch kompiliertes Paket finden Sie hier. Mit DOSemu können Sie in einer einfachen Linux-Konsole mit dosemu ein DOS starten. Für X-Windows gibt es xdosemu mit einem eigenen xterm-Fenster. Probleme bereitet erfahrungsgemäß die Einrichtung des DOS-Betriebssystems (FreeDOS, DR DOS oder MSDOS), welches die Funktion des DOS-Boot-Verzeichnisses ("C:\>") übernimmt. Das DOS-Boot-Verzeichnis, im DOSemu-Sprachgebrauch als HD-Image bezeichnet, muss ein bootbares DOS enthalten. Für die ersten Versuche empfiehlt sich FreeDOS, das in einer für DOSemu angepaßten Version normalerweise mit dem DOSemu-Paket installiert werden sollte. Auch MS-DOS 7.1 (das DOS von Windows98SE) läuft im DOSemu ohne Probleme; hierfür muss eine entsprechende Lizenz vorliegen. Spätere Windows-Versionen emulieren lediglich DOS, sodass kein vollwertiges DOS mehr vorliegt. Es gibt einige andere DOS-Versionen, wie z.B. Dr-DOS 7.03, die ebenfalls getestet werden können. Das DOS-Boot-Verzeichnis ("C:\>") wird standardmäßig von DOSemu als ein Unterverzeichnis auf der Linux-Partition angelegt. Dies hat den Vorteil, dass die Daten der DOS-Programme auf dem sicheren Filesystem von Linux (ext2, ext3 oder reiserfs) ablegt werden und eine Defragmentierung nicht erforderlich ist. Man kann aber auch mit DOSemu eine MSDOS- oder VFAT-Partition booten, um z.B. auf eine vorhandene Installation zuzugreifen, hat damit aber wieder die Nachteile von MSDOS- und VFAT-Dateisysteme in Kauf zu nehmen. Mehr dazu bei der Einrichtung von DOSemu. Um in einem DOS-Verzeichnis normal arbeiten zu können, muss der User Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte auf das virtuelle DOS-Verzeichnis haben. DOSemu 1.4.0
Von der DOSemu-Webseite ist auch der Sourcecode downloadbar. Wer sich das Selbstkompilieren der Sourcen zutraut, kann dabei verschiedene Optionen setzen, die bei Problemen mit einem DOS-Programm ausprobiert werden können. Für einen ersten Test sollten Sie sich als
normaler User einloggen, eine Konsole öffnen und am Prompt dosemu
eingeben. In dem sich öffnenden Fenster sollten Sie einen Hinweis
darauf finden, wo das virtuelle DOS-Verzeichnis eingerichtet wird. In
Debian war es unter Woody üblich, das virtuelle DOS-Verzeichnis nach Die Konfiguration von DOSemuDie Konfigurationsdateien von DOSemu finden
Sie
in Beispiel 2.1. Beispiel-.dosemurc-Datei
In der .dosemurc-Datei kann als hd_image
der
volle Pfad zum zukünftigen DOS-Verzeichnis eingetragen werden, im
Falle des FreeDOS-Verzeichnisses: ln -s /home/user/dosemu/freedos /home/user/.dosemu/drives/c
legen. Dies hat den Vorteil, dass Sie weitere Links, die Sie in dieses Verzeichnis legen, automatisch beim Laden von DOSemu einrichten. Z.B. könnte man als weiteres hd_image die Windows-Partition eintragen mit einem Link nach /mnt/hda1: ln -s /mnt/hda1 /home/user/.dosemu/drives/e
oder zum CD-ROM-Laufwerk mit: ln -s /mnt/cdrom /home/user/.dosemu/drives/f
Wenn jetzt die Windows-Partition nach /mnt/hda1 gemounted wird (für ein DOS-Programm auf der Windows-Partition muss die Partition read-write gemounted werden), ist die Windows-Partition über e: ansprechbar. Auch das CD-ROM-Laufwerk ist nach Mounten der CD-ROM nach /mnt/cdrom mit f: lesbar. Das Diskette-Laufwerk ist mit a: ansprechbar. Für die Benutzung eines Gerätes über
COM1=/dev/ttyS0 muss in der .dosemurc der COM-Port mit Die Option In DOSemu sieht man das Verzeichnis Beispiel 2.2. Beispiel-Dateien für DOSemu 1.2.0 und FreeDOS
Die Einrichtung von MS-DOS 7.1 auf der Linux-PartitionNeben FreeDOS können Sie auch eine normale MS-DOS-Installation in DOSemu verwenden. Die beste DOS-Version ist offensichtlich MSDOS 7.1 (DOS von Windows98SE); vielleicht hat man noch ein alte Windows-CD irgendwo liegen. Ich werde hier lediglich die Installation von MSDOS 7.1 beschreiben, weil ansonsten auf FreeDOS zurückgegriffen werden kann. Am Einfachsten ist es, aus einer laufenden
Windows98SE-Installation heraus eine Systemdiskette mit dem Befehl format a: /s
zu erstellen. Zusätzlich kopiert man das Verzeichnis Damit hätte man schon ein bootbares
DOS-Verzeichnis, das aber noch in der Beispiel 2.3. Beispiel-Dateien für DOSemu 1.2.0 und MS-DOS 7.1
MS-DOS 7.1 auf der Windows98-(VFAT)-Partition mit DOSemu bootenEine weitere Möglichkeit besteht darin,
MS-DOS
einer Windows98-Partition zu booten. Spätere Windows-Versionen
können dafür nicht genutzt werden. Wir können auch nicht die
vorhandenen Dateien Damit DOSemu die Windows-Datei command.com ausführen kann, muss die Windows-Partition vom User lesbar und ausführbar sein, um das DOS-Programm darauf benutzen zu können, muss sie auch schreibbar sein. In den meisten Distributionen wird die Windows-Partition jedoch so eingebunden, dass sie für einen normalen User nicht schreibbar und ausführbar ist. Wir müssen dafür als root die Windows-Partition unmounten und mit mount -t vfat -o rw,user,nosuid,nodev,umask=000,codepage=850 /dev/hda1 /mnt/hda1
erneut mounten. Das Verzeichnis /dev/hda1 /mnt/hda1 vfat rw,user,nosuid,exec,umask=000,codepage=850 0 0
Damit kann jeder User auf die Windows-Partition zugreifen, auf ihr schreiben und löschen, was aus Linux-Sicht ein Sicherheitsrisiko zumindest für das Windows-System ist. Für Windows-User ist so eine Einstellung wohl eher der Normalfall. Jetzt legen wir verschiedene Links:
Die ;SYS
Diese Datei kopiert man vom
FreeDOS-Verzeichnis in
das Verzeichnis Die Datei Wenn man dieses Verzeichnis mit DOSemu booten will, muss noch in der .dosemurc-Datei angegeben werden: $_hdimage="/home/user/dosemu/hda1 /home/user/dosemu/drives/cdrom"
Im Verzeichnis ln -s /cdrom cdrom
zum Mountpoint des CD-ROM-Laufwerkes. Erklärung siehe unten. Beispiel 2.4. Beispiel-Dateien zur Ansteuerung der 1. Partition mit DOSemu 1.4.0
Nach dem Start von xdosemu
bootet jetzt MS-DOS von der 1. Partition. Das C-Verzeichnis liegt
noch auf der Linux-Partition. Man könnte jetzt das DOS-Programm auf
der Linux-Partition - wie gewohnt mit dem Aufruf von setup.exe auf
dem CD-ROM-Laufwerk - in das Verzeichnis
Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemuInhaltsverzeichnis
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Kapitel 2. DOSemu |
DOSemu auf der Linux-Konsole |
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DOSemu auf der Linux-Konsole |
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Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemu |
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Die
modernen Linux-Distributionen booten standardmäßig im Runlevel 5
X-Windows und einen Window-Manager, z.B. KDE. Natürlich kann man in
Linux auch ohne grafische Oberfläche an der Konsole arbeiten.
Hierfür kann man in der Datei /etc/inittab
den zu bootenden Runlevel auf Runlevel 3 umkonfigurieren (dieser
Runlevel enthält normalerweise alle Dienste und Netzwerk-Dienste
außer der grafischen Oberfläche). Mit dem SysV-Init-Editor sollte
kontrolliert werden, ob alle notwendigen Dienste im Runlevel 3, d.h.
im Verzeichnis /etc/rc3.d,
gestartet werden. Außerdem muss kontrolliert werden, ob man sich als
normaler User und nicht nur als root an einer Konsole einloggen darf.
Dies kann durch eine Firewall-Einstellung verwehrt sein. Erst die
Veränderung der Datei /etc/security/access.conf
mit Eingabe einer Zeile unter:
# Disallow console logins to all but a few accounts
-:ALL EXCEPT praxis user1 user2:LOCAL
ließ den Konsolen-Login für den User praxis zu.
Die Schriftgröße auf der Konsole richtet sich nach der Anfangs-VGA-Auflösung, in grub z.B. vga=791. Je nach installierten Konsolenfonts sieht das gut oder nicht so gut aus. Hier müssen verschiedene Booteinstellungen in grub ausprobiert werden.
DOSemu muss - wie oben beschrieben - mit
einem
DOS-System eingerichtet werden. Dann ruft man DOSemu mit dosemu
auf und landet am C:\>.
Das DOS-Programm kann normal installiert werden. Je nach Bildschirm
kann es sein, dass Farben nicht wie in X-Windows dargestellt werden.
In der DOSemu-Konfigurations-Datei /home/user/.dosemurc
sind folgende Eintragungen wichtig für den Konsolenbetrieb:
#$_term_char_set = "" # Global code page and character set selection.
# # "" == automatic, else: ibm, latin, latin1, latin2,
# # koi8r
#
# # Character set used externally to dosemu
#$_external_char_set = ""
# # "" == use $_term_char_set one of else:
# # "cp437", "cp737", "cp775", "cp850", "cp852", "cp857",
# # "cp860", "cp861", "cp862", "cp863", "cp864", "cp865",
# # "cp866", "cp869", "cp874",
# # "iso8859-1", "iso8859-2", "iso8859-3", "iso8859-4",
# # "iso8859-5", "iso8859-6", "iso8859-7", "iso8859-8",
# # "iso8859_9", "iso8859-14", "iso8859-15", "koi8-r"
#
# # Character set used by dos programs
$_internal_char_set = "cp437"
# # "" == use $_term_char_set one of else:
# # "cp437", "cp737", "cp775", "cp850", "cp852", "cp857",
# # "cp860", "cp861", "cp862", "cp863", "cp864", "cp865",
# # "cp866", "cp869", "cp874"
#
$_term_color = (on) # terminal with color support
$_term_updfreq = (4) # time between refreshes (units: 20 == 1 second)
#$_escchar = (30) # 30 == Ctrl-^, special-sequence prefix
#
$_rawkeyboard = (1) # bypass normal keyboard input on the Linux console,
# # maybe dangerous
$_layout = "de-latin1" # one of: finnish(-latin1), de(-latin1), be, it, us
# # uk, dk(-latin1), keyb-no, no-latin1, dvorak, po
# # sg(-latin1), fr(-latin1), sf(-latin1), es(-latin1)
# # sw, hu(-latin2), hu-cwi, keyb-user
# # hr-cp852, hr-latin2, cz-qwerty, cz-qwertz, ru, tr.
# # Or 'auto' (which tries to generate the table from
# # the current Linux console settings)
und
# The following settings apply to direct console video only and are
# ignored by xdosemu.
#
$_video = "vga" # one of: plainvga, vga, ega, mda, mga, cga
$_console = (1) # use 'console' video
#$_graphics = (0) # use the cards BIOS to set graphics
#$_videoportaccess = (1) # allow videoportaccess when 'graphics' enabled
#$_vbios_seg = (0) # set the address of your VBIOS (e.g. 0xc000, 0xe000)
#$_vbios_size = (0) # set the size of your BIOS (e.g. 0x10000, 0x8000).
# # 0 for $_vbios_seg/$_vbios_size means autodetection
# # (NOTE: DOSEMU must run in full feature mode for this)
#$_vmemsize = (1024) # size of regen buffer
$_chipset = "plainvga" # one of: plainvga, trident, et4000, diamond, avance
# # cirrus, matrox, wdvga, paradise, ati, s3, sis,
# # svgalib
Hier müssen die Einträge an die vorhandene Grafikkarte angepaßt werden.
Sie können in Linux auch parallel mit grafischer Oberfläche und Konsole arbeiten. Wenn Sie Linux normal im Runlevel 5 booten, konfiguriert Linux 6 normale Konsolen und legt die grafische Oberfläche auf die 7. Konsole. Auf der grafischen Oberfläche mit KDE haben sie standardmäßig nochmal 4 Bildschirme zur Verfügung. Sie erreichen die 6 Konsolen mit Ctrl-Alt-F1 bis Ctrl-Alt-F6 und müssen sich hier normal einloggen. Zur grafischen Oberfläche wechseln Sie wieder mit Ctrl-Alt-F7. Der Wechsel zur grafischen Oberfläche kann je nach Hardware manchmal etwas dauern, da die gesamten Daten der grafischen Oberfläche wieder neu geladen werden müssen, also etwas Geduld (oder viel Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen).
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Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemu |
Zugriff auf das CD-ROM-Laufwerk unter DOSemu |
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DOSemu auf der Linux-Konsole |
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Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemu |
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modernen Linux-Distributionen booten standardmäßig im Runlevel 5
X-Windows und einen Window-Manager, z.B. KDE. Natürlich kann man in
Linux auch ohne grafische Oberfläche an der Konsole arbeiten.
Hierfür kann man in der Datei /etc/inittab
den zu bootenden Runlevel auf Runlevel 3 umkonfigurieren (dieser
Runlevel enthält normalerweise alle Dienste und Netzwerk-Dienste
außer der grafischen Oberfläche). Mit dem SysV-Init-Editor sollte
kontrolliert werden, ob alle notwendigen Dienste im Runlevel 3, d.h.
im Verzeichnis /etc/rc3.d,
gestartet werden. Außerdem muss kontrolliert werden, ob man sich als
normaler User und nicht nur als root an einer Konsole einloggen darf.
Dies kann durch eine Firewall-Einstellung verwehrt sein. Erst die
Veränderung der Datei /etc/security/access.conf
mit Eingabe einer Zeile unter:
# Disallow console logins to all but a few accounts
-:ALL EXCEPT praxis user1 user2:LOCAL
ließ den Konsolen-Login für den User praxis zu.
Die Schriftgröße auf der Konsole richtet sich nach der Anfangs-VGA-Auflösung, in grub z.B. vga=791. Je nach installierten Konsolenfonts sieht das gut oder nicht so gut aus. Hier müssen verschiedene Booteinstellungen in grub ausprobiert werden.
DOSemu muss - wie oben beschrieben - mit
einem
DOS-System eingerichtet werden. Dann ruft man DOSemu mit dosemu
auf und landet am C:\>.
Das DOS-Programm kann normal installiert werden. Je nach Bildschirm
kann es sein, dass Farben nicht wie in X-Windows dargestellt werden.
In der DOSemu-Konfigurations-Datei /home/user/.dosemurc
sind folgende Eintragungen wichtig für den Konsolenbetrieb:
#$_term_char_set = "" # Global code page and character set selection.
# # "" == automatic, else: ibm, latin, latin1, latin2,
# # koi8r
#
# # Character set used externally to dosemu
#$_external_char_set = ""
# # "" == use $_term_char_set one of else:
# # "cp437", "cp737", "cp775", "cp850", "cp852", "cp857",
# # "cp860", "cp861", "cp862", "cp863", "cp864", "cp865",
# # "cp866", "cp869", "cp874",
# # "iso8859-1", "iso8859-2", "iso8859-3", "iso8859-4",
# # "iso8859-5", "iso8859-6", "iso8859-7", "iso8859-8",
# # "iso8859_9", "iso8859-14", "iso8859-15", "koi8-r"
#
# # Character set used by dos programs
$_internal_char_set = "cp437"
# # "" == use $_term_char_set one of else:
# # "cp437", "cp737", "cp775", "cp850", "cp852", "cp857",
# # "cp860", "cp861", "cp862", "cp863", "cp864", "cp865",
# # "cp866", "cp869", "cp874"
#
$_term_color = (on) # terminal with color support
$_term_updfreq = (4) # time between refreshes (units: 20 == 1 second)
#$_escchar = (30) # 30 == Ctrl-^, special-sequence prefix
#
$_rawkeyboard = (1) # bypass normal keyboard input on the Linux console,
# # maybe dangerous
$_layout = "de-latin1" # one of: finnish(-latin1), de(-latin1), be, it, us
# # uk, dk(-latin1), keyb-no, no-latin1, dvorak, po
# # sg(-latin1), fr(-latin1), sf(-latin1), es(-latin1)
# # sw, hu(-latin2), hu-cwi, keyb-user
# # hr-cp852, hr-latin2, cz-qwerty, cz-qwertz, ru, tr.
# # Or 'auto' (which tries to generate the table from
# # the current Linux console settings)
und
# The following settings apply to direct console video only and are
# ignored by xdosemu.
#
$_video = "vga" # one of: plainvga, vga, ega, mda, mga, cga
$_console = (1) # use 'console' video
#$_graphics = (0) # use the cards BIOS to set graphics
#$_videoportaccess = (1) # allow videoportaccess when 'graphics' enabled
#$_vbios_seg = (0) # set the address of your VBIOS (e.g. 0xc000, 0xe000)
#$_vbios_size = (0) # set the size of your BIOS (e.g. 0x10000, 0x8000).
# # 0 for $_vbios_seg/$_vbios_size means autodetection
# # (NOTE: DOSEMU must run in full feature mode for this)
#$_vmemsize = (1024) # size of regen buffer
$_chipset = "plainvga" # one of: plainvga, trident, et4000, diamond, avance
# # cirrus, matrox, wdvga, paradise, ati, s3, sis,
# # svgalib
Hier müssen die Einträge an die vorhandene Grafikkarte angepaßt werden.
Sie können in Linux auch parallel mit grafischer Oberfläche und Konsole arbeiten. Wenn Sie Linux normal im Runlevel 5 booten, konfiguriert Linux 6 normale Konsolen und legt die grafische Oberfläche auf die 7. Konsole. Auf der grafischen Oberfläche mit KDE haben sie standardmäßig nochmal 4 Bildschirme zur Verfügung. Sie erreichen die 6 Konsolen mit Ctrl-Alt-F1 bis Ctrl-Alt-F6 und müssen sich hier normal einloggen. Zur grafischen Oberfläche wechseln Sie wieder mit Ctrl-Alt-F7. Der Wechsel zur grafischen Oberfläche kann je nach Hardware manchmal etwas dauern, da die gesamten Daten der grafischen Oberfläche wieder neu geladen werden müssen, also etwas Geduld (oder viel Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen).
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Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemu |
Zugriff auf das CD-ROM-Laufwerk unter DOSemu |
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Druckereinrichtung |
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Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemu |
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Es
gibt zwei grundlegende Philosophien beim Drucken: entweder kümmert
sich die Anwendung um alle Druckerspezifika oder das Betriebssystem.
Bei DOS ist es normalerweise die Anwendung. Bei Linux/Unix das
Betriebssystem. Um aus einer DOS-Applikation heraus zu drucken, ist
es normalerweise erforderlich, im DOS-Programm die
Drucker-Escape-Sequenzen zu konfigurieren. Das DOS-Programm schickte
dann den Druckauftrag mit den Escape-Sequenzen an den parallelen
Port. D.h., dass aus DOS-Programmen heraus nur die alten Drucker aus
DOS-Zeiten angesteuert werden können. Moderne Laserdrucker können
nur mit einigem Aufwand angesteuert werden.
Um den Ausdruck eines DOS-Programms auf den
Drucker am parallelen Port drucken zu können, richtet man in CUPS
(wird heute standardmäßig als Druckerserver in Linux-Distributionen
mitgeliefert) einen Rohdatendrucker ein. Geben Sie dem
Rohdatendrucker als Beispiel den Namen "raw". Wenn die
Escape- Sequenzen des Druckers bekannt sind, kann dieser Drucker auch
an einer USB-Schnittstelle angeschlossen sein. Nun geben Sie den
Rohdatendrucker in der Datei /home/user/.dosemurc
mit
$_printer = "raw"
an.
Damit klappt der Ausdruck normalerweise
ohne
Probleme. Falls dies nicht klappt, sollte man alle
Printer-Einstellungen in der /home/user/.dosemurc-Datei
weglassen und in der Datei /etc/dosemu/dosemu.conf
die Zeilen mit "lpt*" und folgende editieren:
$_lpt1 = "lpr -l -Praw"
$_lpt2 = "lpr -l -P[weiterer Druckername]"
ohne Leerzeichen zwischen "-P" und Druckername.
Um den Druck zu beschleunigen, kann probiert werden:
$_printer_timeout = (1)
Dies kann allerdings zu unvorhergesehen Ausdrucken führen. Damit muss also experimentiert werden.
Problem: in der Anmeldung einer Arztpraxis stehen der Linux-Server (Hostname Server, IP-Adresse 192.168.1.10), an dem ein Laserdrucker für die Arztbriefe angeschlossen ist. An einem Linux-Client (Hostname Anmeldung1, IP-Adresse 192.168.1.11) ist ein OKI 390 FB-Drucker für den Formulardruck angeschlossen. Ein weiterer Linux-Client (Hostname Anmeldung2, IP-Adresse 192.168.1.12) soll ebenso wie der Linux-Server von APW-DOS aus auf den OKI-Drucker Formulare ausdrucken können. Auf allen PCs läuft CUPS.
Eine schöne Anleitung zu diesem Thema finden Sie auch auf der Webseite Drucker-Freigabe mit CUPS.
Zunächst richten wir CUPS auf dem
Linux-Client
Anmeldung1 als Drucker-Server ein: loggen Sie sich als root ein. Wie
im obigen Abschnitt beschrieben, legen Sie einen Drucker "Oki"
mit Treiber "raw" an. Kopieren Sie die entstandene Datei /etc/printcap.cups
nach /etc/printcap
und tragen Sie den Druckernamen in der DOSemu-Konfigurationsdatei /home/praxis/.dosemurc
mit
$_printer = "Oki"
$_printer_timeout = (1)
ein. Jetzt sollte der Druck am Linux-Client Anmeldung1 aus DOSemu/APW-DOS auf den Drucker funktionieren.
Nun editieren Sie die Datei /etc/cups/cupsd.conf
im Abschnitt "Browsing Options". Die entsprechenden
Optionen müssen folgendermaßen geändert werden:
Browsing On
BrowseProtocols cups
BrowseAddress 192.168.1.255
BrowseAllow 192.168.1.*
BrowseInterval 30
BrowsePort 631
Den Abschnitt "<Location />" ändern Sie wie folgt:
<Location />
Order Deny,Allow
Deny From All
Allow From 127.0.0.1
Allow From 192.168.1.*
</Location>
Danach CUPS neu starten, damit die
Konfiguration
eingelesen wird. Eventuell müssen Sie den Server und Anmeldung2 in
der Datei /etc/hosts.allow
eintragen mit
cupsd: 192.168.1.10 , 192.168.1.11
damit die beiden Rechner auf CUPS zugreifen dürfen.
Nun meldet man sich auf Anmeldung2 als root
an.
In der Datei /etc/hosts
muss der Rechner Anmeldung1 mit
192.168.1.11 Anmeldung1
bekannt gemacht werden. Die Datei /etc/cups/cupsd.conf
wird im Abschnitt "Browsing Options" folgendermaßen
geändert.
Browsing On
BrowseProtocols cups
BrowseAddress 192.168.1.255
BrowseShortNames No
BrowseInterval 30
BrowsePort 631
Auch hier CUPS neu starten. Sie sollten jetzt über die CUPS-Konfigurations-Webseite http://localhost:631/ den Drucker "Oki@Anmeldung1" angezeigt bekommen. Ein Testausdruck funktioniert bei einem Rohdatendrucker nicht. Suchen Sie sich stattdessen eine kurze Shellskript-Datei aus und lassen diese versuchsweise mit:
lpr -POki@Anmeldung1 <Skriptdatei>
auf dem Oki-Drucker ausdrucken. Die Datei /etc/printcap.cups
kopieren Sie wieder nach /etc/printcap.
In der Datei /home/praxis/.dosemurc
muss jetzt noch der Drucker "NetzOki" unter
$_printer = "Oki@Anmeldung1"
$_printer_timeout = (1)
eingetragen werden. Der Druck aus APW-DOS auf Anmeldung2 auf den Oki-Drucker an Anmeldung1 sollte jetzt funktionieren.
CUPS am Server muss ebenso eingerichtet werden. Sie können am Server einen weiteren Drucker "Laser" einrichten, auf den Sie dann z.B. mit OpenOffice drucken können. Wenn Sie am Server CUPS als Druckerserver einrichten, können Sie entsprechend von Anmeldung1 aus auf den Laser-Drucker ausdrucken.
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Zugriff auf das CD-ROM-Laufwerk unter DOSemu |
Darstellung von DOS-Text-Dateien in Linux |
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Druckereinrichtung |
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Kapitel 3. Einrichtungshinweise für DOSemu |
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Es
gibt zwei grundlegende Philosophien beim Drucken: entweder kümmert
sich die Anwendung um alle Druckerspezifika oder das Betriebssystem.
Bei DOS ist es normalerweise die Anwendung. Bei Linux/Unix das
Betriebssystem. Um aus einer DOS-Applikation heraus zu drucken, ist
es normalerweise erforderlich, im DOS-Programm die
Drucker-Escape-Sequenzen zu konfigurieren. Das DOS-Programm schickte
dann den Druckauftrag mit den Escape-Sequenzen an den parallelen
Port. D.h., dass aus DOS-Programmen heraus nur die alten Drucker aus
DOS-Zeiten angesteuert werden können. Moderne Laserdrucker können
nur mit einigem Aufwand angesteuert werden.
Um den Ausdruck eines DOS-Programms auf den
Drucker am parallelen Port drucken zu können, richtet man in CUPS
(wird heute standardmäßig als Druckerserver in Linux-Distributionen
mitgeliefert) einen Rohdatendrucker ein. Geben Sie dem
Rohdatendrucker als Beispiel den Namen "raw". Wenn die
Escape- Sequenzen des Druckers bekannt sind, kann dieser Drucker auch
an einer USB-Schnittstelle angeschlossen sein. Nun geben Sie den
Rohdatendrucker in der Datei /home/user/.dosemurc
mit
$_printer = "raw"
an.
Damit klappt der Ausdruck normalerweise
ohne
Probleme. Falls dies nicht klappt, sollte man alle
Printer-Einstellungen in der /home/user/.dosemurc-Datei
weglassen und in der Datei /etc/dosemu/dosemu.conf
die Zeilen mit "lpt*" und folgende editieren:
$_lpt1 = "lpr -l -Praw"
$_lpt2 = "lpr -l -P[weiterer Druckername]"
ohne Leerzeichen zwischen "-P" und Druckername.
Um den Druck zu beschleunigen, kann probiert werden:
$_printer_timeout = (1)
Dies kann allerdings zu unvorhergesehen Ausdrucken führen. Damit muss also experimentiert werden.
Problem: in der Anmeldung einer Arztpraxis stehen der Linux-Server (Hostname Server, IP-Adresse 192.168.1.10), an dem ein Laserdrucker für die Arztbriefe angeschlossen ist. An einem Linux-Client (Hostname Anmeldung1, IP-Adresse 192.168.1.11) ist ein OKI 390 FB-Drucker für den Formulardruck angeschlossen. Ein weiterer Linux-Client (Hostname Anmeldung2, IP-Adresse 192.168.1.12) soll ebenso wie der Linux-Server von APW-DOS aus auf den OKI-Drucker Formulare ausdrucken können. Auf allen PCs läuft CUPS.
Eine schöne Anleitung zu diesem Thema finden Sie auch auf der Webseite Drucker-Freigabe mit CUPS.
Zunächst richten wir CUPS auf dem
Linux-Client
Anmeldung1 als Drucker-Server ein: loggen Sie sich als root ein. Wie
im obigen Abschnitt beschrieben, legen Sie einen Drucker "Oki"
mit Treiber "raw" an. Kopieren Sie die entstandene Datei /etc/printcap.cups
nach /etc/printcap
und tragen Sie den Druckernamen in der DOSemu-Konfigurationsdatei /home/praxis/.dosemurc
mit
$_printer = "Oki"
$_printer_timeout = (1)
ein. Jetzt sollte der Druck am Linux-Client Anmeldung1 aus DOSemu/APW-DOS auf den Drucker funktionieren.
Nun editieren Sie die Datei /etc/cups/cupsd.conf
im Abschnitt "Browsing Options". Die entsprechenden
Optionen müssen folgendermaßen geändert werden:
Browsing On
BrowseProtocols cups
BrowseAddress 192.168.1.255
BrowseAllow 192.168.1.*
BrowseInterval 30
BrowsePort 631
Den Abschnitt "<Location />" ändern Sie wie folgt:
<Location />
Order Deny,Allow
Deny From All
Allow From 127.0.0.1
Allow From 192.168.1.*
</Location>
Danach CUPS neu starten, damit die
Konfiguration
eingelesen wird. Eventuell müssen Sie den Server und Anmeldung2 in
der Datei /etc/hosts.allow
eintragen mit
cupsd: 192.168.1.10 , 192.168.1.11
damit die beiden Rechner auf CUPS zugreifen dürfen.
Nun meldet man sich auf Anmeldung2 als root
an.
In der Datei /etc/hosts
muss der Rechner Anmeldung1 mit
192.168.1.11 Anmeldung1
bekannt gemacht werden. Die Datei /etc/cups/cupsd.conf
wird im Abschnitt "Browsing Options" folgendermaßen
geändert.
Browsing On
BrowseProtocols cups
BrowseAddress 192.168.1.255
BrowseShortNames No
BrowseInterval 30
BrowsePort 631
Auch hier CUPS neu starten. Sie sollten jetzt über die CUPS-Konfigurations-Webseite http://localhost:631/ den Drucker "Oki@Anmeldung1" angezeigt bekommen. Ein Testausdruck funktioniert bei einem Rohdatendrucker nicht. Suchen Sie sich stattdessen eine kurze Shellskript-Datei aus und lassen diese versuchsweise mit:
lpr -POki@Anmeldung1 <Skriptdatei>
auf dem Oki-Drucker ausdrucken. Die Datei /etc/printcap.cups
kopieren Sie wieder nach /etc/printcap.
In der Datei /home/praxis/.dosemurc
muss jetzt noch der Drucker "NetzOki" unter
$_printer = "Oki@Anmeldung1"
$_printer_timeout = (1)
eingetragen werden. Der Druck aus APW-DOS auf Anmeldung2 auf den Oki-Drucker an Anmeldung1 sollte jetzt funktionieren.
CUPS am Server muss ebenso eingerichtet werden. Sie können am Server einen weiteren Drucker "Laser" einrichten, auf den Sie dann z.B. mit OpenOffice drucken können. Wenn Sie am Server CUPS als Druckerserver einrichten, können Sie entsprechend von Anmeldung1 aus auf den Laser-Drucker ausdrucken.
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Zugriff auf das CD-ROM-Laufwerk unter DOSemu |
Darstellung von DOS-Text-Dateien in Linux |
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Kapitel 5. Verweise |
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Inhaltsverzeichnis
Bei Fragen zur Einrichtung von
DOS-Programmen
auf Linux sollte man sich primär an die Mailingliste wenden: <linux-msdos@vger.kernel.org>.
Eine Anleitung zur Anmeldung bei dieser Mailingliste ist unter http://www.dosemu.org
zu finden.
Über Linux und Arztsoftware existiert die
Mailing-Liste <resmedincinae-deutsch@lists.sourceforge.net>,
die sich mit der Entwicklung einer freien Arztsoftware für Linux
beschäftigt. Hier haben sich mittlerweile schon über 100 Mitleser
(Ärzte, Informatiker, Studenten) angemeldet, die an Free und Open
Source Software interessiert sind. Dort bekommt man sicher auch
Hilfe, was den Einsatz von APW-DOS unter Linux angeht. Wer dort nur
mitlesen oder auch eigene Beiträge schreiben möchte, kann sich
anmelden unter: http://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/resmedicinae-deutsch
Bei Problemen mit der Anmeldung wenden Sie sich einfach an <christian.heller@tuxtax.de>.
Falls hier aufgeführte Personen oder Institutionen in der Dokumentation nicht erwähnt werden möchten, bitte ich darum, mich zu informieren. In einer aktualisierten Version dieses Dokuments werden die entsprechenden Adressangaben dann gelöscht sein.
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Dipl.-Ing. Christian Heller |
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Taubachstraße 23 |
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(Grenzgraben 04) |
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98714 Stützerbach |
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Email: |
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Web: http://www.tuxtax.de |
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Project: http://www.resmedicinae.org |
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Project: http://www.cybop.net |
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Assoziation: Software Entwickler an der http://www.tu-ilmenau.de. Erfahrung mit Objektorientierter Programmierung in Java, C++, Delphi. Anwendung der UML zur Modellierung von Systemen u.a.m. |
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Dr. med. Claudia Neumann |
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Kirchstr. 23 |
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26169 Friesoythe |
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Tel: +49-(0)4491-808 |
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Email: |
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Assoziation: Niedergelassene Ärztin. Linux-Freak und Miprogrammiererin von APWiegand. |
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Karsten Hilbert |
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Email: |
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Association: Langjähriger Linux Administrator. Erfahrung mit mehreren Script Sprachen, C/C++ Programmierung, Datenbanken, Netzwerken. Pflegt Arztpraxis mit Linux- und Windows- Rechnern, auf denen TurboMed läuft. |
Einige deutsche DOSemu-Entwickler:
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Hans Lermen |
|
Am Mühlenweg 38 |
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53424 Remagen-Unkelbach |
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Email: |
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Uwe Bonnes, Email: |
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Rainer Zimmermann, Email: |
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Steffen Winterfeldt, Email: |
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Samba-Konfiguration für einen Zugriff von Linux auf Windows-Dateien und -Verzeichnisse |
Freie und Open Source Software für die Arztpraxis |
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Freie und Open Source Software für die Arztpraxis |
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Kapitel 5. Verweise |
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Ich
darf an dieser Stelle darauf verweisen, dass es seit geraumer Zeit
auch Initiativen gibt, die - ähnlich dem Linux Projekt - eine völlig
freie und für jedermann kostenlos zugängliche Software für
medizinische Zwecke erstellen wollen.
Diese Projekte werden bearbeitet von Entwicklern vieler Länder, die über das Internet miteinander kommunizieren. Alleine dadurch sind von vornherein Kommunikationsfähigkeit und Internationalisierung der Software essentielle Aspekte des Entwicklungsprozesses.
Im Wesentlichen gibt es momentan zwei Strömungen oder Projektgruppen: Die eine möchte möglichst praxisnah von klein auf beginnen und dann Schritt für Schritt durch Anpassungen eine größere Software erstellen. Das ist ein in der Open Source Gemeinde bewährtes Konzept; es wird viel ausprobiert und wieder verworfen, bis sich schließlich eine ausgereifte Lösung einstellt.
In der anderen Strömung versuchen die Entwickler, modernste Konzepte und Technologien einzusetzen und somit eine Software zu entwickeln, die vom Krankenhaus-Informations-System bis zum kleinen Praxisprogramm alles sein kann. Der Nachteil ist eine längere Vorlaufzeit, bis ein einsatzfähiger Prototyp bereit steht. Der Vorteil ist, ein von Grund auf durchdachtes Konzept zu haben, welches es ermöglicht, die Software bis ins Kleinste anzupassen. Diese modernen Technologien werden noch kaum in kommerziellen Programmen verwendet, da die Entwicklungskapazitäten der Firmen auch beschränkt sind.
Welche Strömung auch immer zuerst zu einem akzeptablen Medizinprogramm führt - die Entwickler tauschen auch untereinander Informationen aus, stellen sich Programmcode-Fragmente zur Verfügung und suchen in Internet-Diskussions-Foren gemeinsam nach Lösungen. Es ist sogar höchst wahrscheinlich, dass in einigen Monaten oder Jahren eine Verschmelzung stattfinden wird, wie es schon mehrfach in der Linuxgemeinde vorgekommen ist.
In der Zukunft werden es die kommerziellen Anbieter sehr schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Keine Firma kann mit ihrer Entwicklungsabteilung wirklich auf Dauer das Gleiche leisten wie tausende von weltweit arbeitenden Enthusiasten.
Letztere haben einfach bessere Voraussetzungen. Durch den für jedermann zugänglichen Programmquelltext können Fehler binnen Stunden behoben, Sicherheitslücken binnen Tagen geschlossen und Anwenderhinweise binnen Wochen in einer Folgeversion berücksichtigt werden.
Auch bei Anwendern setzt sich die Einsicht immer mehr durch, dass es nur logisch sein kann, nicht kommerzielle Software mit geschlossenen Quellen wie eine Katze im Sack zu kaufen, sondern auf tausendfach bewährte und getestete, freie Software zu setzen.
Mehr Informationen zu Free and Open Source Software (FOSS) für die Medizin sind zu finden unter:
News:
Mailing Lists:
Projects:
Project Lists:
Reading Material / Portals:
Collective (Package) Project:
Organization
Allgemeines zu FOSS:
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Kapitel 5. Verweise |
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